Psychotherapie

Als Psychotherapeutin begleite ich kranke oder leidende Menschen über einen längeren Zeitraum, um deren seelisches Leid zu heilen oder zu lindern, Konflikte aufzulösen und Lebenskrisen zu bewältigen. Ich kann jedoch keine Probleme für die Betroffenen lösen – vielmehr unterstütze ich sie dabei, für sich selbst eine geeignete Lösung zu finden.

Gemälde mit Fischen in Praxis Grundlgasse
Blumenstrauß in Praxis Grundlgasse

Angebot

Psychotherapie

Mein therapeutisches Angebot richtet sich an Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Beim Erstgespräch klären wir, ob eine Psychotherapie das Richtige für Sie ist: was Sie brauchen, was ich Ihnen anbieten kann und wo die Möglichkeiten und Grenzen einer Psychotherapie liegen.

Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterfahrung

Die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) ist eine Methode, mit der Sie Ihre persönlichen Stärken, Schwächen, Grenzen und Möglichkeiten erforschen können. Sie ermöglicht, das eigene Leben (in Beziehungen, Arbeit, Familie, Freunde) bewusster zu gestalten, sich neu zu orientieren oder den eigenen Selbstwert zu stärken.

Methode

In Österreich gibt es seit 1991 eine Reihe verschiedener, anerkannter Psychotherapiemethoden. Die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) ist eine davon.
Das Besondere an dieser tiefenpsychologisch orientierten Methode ist, dass zusätzlich zum Gespräch gelegentlich mit so genannten „Imaginationen“ gearbeitet wird, die ähnlich dem Tagträumen funktionieren. Imaginationen werden in einem leichten Entspannungszustand durchgeführt und von mir als Therapeutin gelenkt bzw. begleitet. Diese Tagträume und deren bildhafte Darstellung unterstützen den Therapieprozess, da durch sie seelische Inhalte erschlossen werden können, die nicht bewusst sind.

All das wird in dem (etwas sperrigen) Wort „katathym“ zusammengefasst, das aus dem Griechischen kommt und so viel bedeutet wie „aus der Seele stammend“. Katathym imaginativ könnte also so übersetzt werden: Bilder, die der Seele entspringen.

Bücherregal in Praxis Grundlgasse

Rahmenbedingungen

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Erstgespräch

Einer der größten Wirkfaktoren einer erfolgreichen Therapie ist eine vertrauensvolle und tragfähige Beziehung zwischen Therapeutin und Patient*in. Im Erstgespräch können Sie einen Eindruck von mir gewinnen und davon, ob Sie sich mit mir wohlfühlen und Vertrauen entwickeln können. Außerdem dient es dazu, Ihr Anliegen für eine Psychotherapie zu erörtern, ein Therapieziel zu finden und Organisatorisches wie Termine und Zahlungsmodalitäten zu klären. Für das Erstgespräch steht eine volle Sitzungseinheit zur Verfügung. Es ist bereits ein Einstieg in die Psychotherapie und wird als reguläre Sitzung verrechnet.

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Setting

Eine Therapieeinheit dauert 50 Minuten. Üblicherweise finden die Stunden ein- bis zweimal pro Woche statt.
Die Therapie für Erwachsene erfolgt im Einzelsetting. Bei Kindern und Jugendlichen gibt es zusätzlich zu den Einzelstunden mit dem Kind auch begleitende Elterngespräche. Für alles in der Therapie Besprochene gilt für mich absolute Verschwiegenheit.
Es gibt eine Absagefrist für vereinbarte Einheiten von 48 Stunden im Voraus. Da ich eine Terminpraxis führe und das Zeitfenster für Sie freihalte, verrechne ich vereinbarte Einheiten ohne rechtzeitige Absage. Ich ersuche um Ihr Verständnis dafür, da ich Termine so kurzfristig nicht neu belegen kann. 
Diese Regelung entspricht laut Österreichischem Bundesverband für Psychotherapie den gesetzlichen Bestimmungen.

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Kosten

Ich arbeite ausschließlich in freier Praxis. Das Honorar für Psychotherapie wird individuell vereinbart.

Bei selbstfinanzierter Behandlung erfolgt keine Diagnoseweiterleitung an Versicherungsträger. Sollten Sie eine Teilfinanzierung Ihrer Psychotherapie anstreben, so leisten Gesundheitskassen bei Vorliegen einer krankheitswertigen Störung (Diagnose nach ICD-10) einen Kostenzuschuss, der aktuell je nach Kasse zwischen EUR 28,00 und EUR 40,00 liegt. Auch Zusatzversicherungen, Opferschutzeinrichtungen und das Amt für Jugend und Familie können Kosten übernehmen. Weiters ist es möglich, die Ausgaben für Psychotherapie in der Arbeitnehmerveranlagung als Sonderausgabe geltend zu machen.

Nach Absprache stehen in begründeten Fällen Sozialplätze zur Verfügung, das Honorar richtet sich dann nach Ihren finanziellen Möglichkeiten. Sollten Sie sich keine Psychotherapie leisten können: Kostenlose oder sehr günstige Psychotherapie bieten Beratungsstellen, Krankenhäuser etc. an.

Die Praxis

Notfallnummern

Für den Fall der Fälle. Folgende Dienste bieten rund um die Uhr Hilfe bei seelischen Notfällen:

Gesundheits-förderung

Menschen und ihre Gesundheit liegen mir am Herzen. Seit mehr als 20 Jahren beschäftige ich mich beruflich mit der Frage „Was hält gesund?“. Ich konnte dabei viele Erfahrungen mit Personen jeden Alters und in unterschiedlichen Lebenslagen und Lebenswelten sammeln: Erst im Projektmanagement und später auch als Trainerin, Beraterin, Supervisorin und Coach. Eine Auswahl von Projekten, an welchen ich mitgearbeitet habe, finden Sie unter Referenzen.

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Betriebliche Gesundheitsförderung

Die Wechselwirkung von Führung und Gesundheit sowie die Magie funktionierender Teams und Systeme wurden zu Schwerpunktthemen für mich. In meiner langjährigen Tätigkeit als Beraterin, Trainerin und Coach für zahlreiche Institutionen und Unternehmen bestätigte sich, dass eine systematische wie kontinuierliche Betriebliche Gesundheitsförderung sowohl Gesundheit und Wohlbefinden, als auch die Arbeitsfähigkeit aller Beteiligten stärken kann. Schlüsselfaktoren dabei sind die Gestaltung nachhaltig gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen und eine gelebte betriebliche Anerkennungs- und Wertschätzungskultur.

Der Ansatz, den ich in Unternehmen bevorzuge, ist jener des „Gesunden Führens“. Detaillierte Informationen dazu erhalten Sie unter https://www.bgf-unternehmermodell.at

Referenzen

  • Projekt „(f)itworks – Gesundheit ist Einstellungssache“,
    ÖSB Consulting GmbH, 2008
  • Projekt “Durch Dick und Dünn“ (jetzt: Vorsorge Aktiv Junior)
    Gesundes Niederösterreich , 2000-2018
  • EQUAL-Projekt „AEIOU – Arbeitsfähigkeit erhalten für Individuen, Organisationen, Unternehmen“,
    AUVA, 2002-2005
  • Beratungsstelle Humane Arbeitswelt, 
    AUVA
    , 2002-2005
    Schwerpunkte: Ganzheitliches Empowerment von Frauen, Alter(n)sgerechtes Arbeiten, 2002-2005
  • Informationskampagnen zu psychosozialer Gesundheit (Essstörungen, Depression, Angst), Gesundheitsforum NÖ, 1999-2002
  • Projekt “Kinder psychisch kranker Eltern”,
    Gesundheitsforum NÖ, 1999-2002

Supervision

Als Supervisorin begleite ich Einzelpersonen, Teams oder Gruppen dabei, berufs- und arbeitsplatzbezogene Fragen und Problemfelder zu reflektieren. Dabei werden auch tägliche Anforderungen und Anliegen besprochen. Mithilfe einer Supervision können neue Perspektiven und Möglichkeiten gefunden werden, mit Konflikten und Herausforderungen konstruktiv umzugehen und Veränderungsprozesse aktiv zu steuern. Sie dient auch dazu, Arbeitsqualität und Zufriedenheit zu verbessern. Supervisionen können kurzfristig stattfinden sowie in regelmäßigen Abständen nach Bedarf und Vereinbarung.

Coaching

Als Coach unterstütze ich Sie dabei, konkrete Handlungsstrategien im Kontext von Arbeit und Beruf zu erarbeiten und deren Umsetzung zu begleiten. Diese Beratungsmethode kann Sie bei der Klärung Ihrer beruflichen Weiterentwicklung und Karriereplanung unterstützen, aber auch Ihre Eigenkompetenz stärken und Ihre Selbstreflexion erhöhen. Möglich sind einmalige Sitzungen oder regelmäßige Termine in einem Umfang von 5-10 Einheiten bzw. eine vereinbarte Anzahl in einem definierten Zeitraum.

Über mich

Ich bin Psychotherapeutin (KIP – Katathym Imaginative Psychotherapie), Supervisorin, Beraterin und Trainerin im Bereich Gesundheitsförderung.

Seit 2007 arbeite ich als Psychotherapeutin in freier Praxis in Wien. Seit
2012 begleite ich Unternehmen und Organisationen bei der
Implementierung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Schwerpunkt:
Gesundes Führen und Mitarbeiter*innen-Beteiligungsprozesse.

Seit 1999 bin ich in der Beratung und im Projektmanagement verschiedener Gesundheitsförderungsinitiativen sowie in der Sozialforschung und im Gesundheitsjournalismus tätig. Thematische Schwerpunkte: Adipositas von Kindern und Jugendlichen, ganzheitliches Empowerment, Arbeit und Wohlbefinden, Arbeit und Alter, Burnout/Depression, Selbsthilfe.

Qualifikationen:
– Psychotherapieausbildung bei der ÖGATAP, Wien
– Weiterbildungscurriculum für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie bei der ÖGATAP, Wien

– Lehrgang für Gerontopsychotherapie beim VÖPP, Wien

– Eye Movement Integration (EMI), EMI Level 1, bei der ÖGATAP, Wien

– Unternehmensberatung und Unternehmensorganisation für Betriebliches Gesundheitsmanagement, WKO Wien

– Studium der Soziologie und Sozialanthropologie an der Universität Wien

– Diverse Zusatzausbildungen; u.a. als Trainerin für Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung

So erreichen Sie mich

Mag. Hermine Mandl

Tel.: +43 680 300 20 94
E-Mail: h.mandl@laxmi.at

Termine nur nach Voranmeldung!

Praxis Grundlgasse

Praxisgemeinschaft
„pro-gramm – Verein für interdisziplinäre Gesundheitsprojekte“

1090 Wien
Grundlgasse 5, 3. Stock, Top 9

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
U-Bahn: U4 (Station „Friedensbrücke“), Straßenbahn: D, 5, 33 (Stationen „Julius-Tandler-Platz“ oder „Friedensbrücke“), S-Bahn: S40, R40, R42 (Station „Franz-Josefs-Bahnhof“)

Hinweis zum Parken mit dem Auto: Der 9. Bezirk ist ganzflächig gebührenpflichtig.